Sorge um ein Volk Hornissen

Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Sir Joe » Mittwoch 15. August 2018, 18:14

Hallo zusammen,

bei mir in der Nachbarschaft gibt es ein Restaurant, welches dieses Jahr noch nicht in Betrieb war. Nun zeigen sich seit einigen Wochen Renovierungsarbeiten und auch ein Aushang an der Tür weist auf baldige Neueröffnung hin.

In der Fassade des Gebäudes beobachte ich schon seit einiger Zeit ein Hornissenvolk (Vespa crabro). Die großen kleinen haben sich die fehlende Abdeckung von einem Lüftungsschlitz, des zweischaligen Mauerwerks, zugute gemacht und sitzen mit ihrem Bau wohl in der Dämmung der Wand.

Hier mal ein paar Bilder für den Überblick:

Rechts unter den Blumenkasten ist der Nesteingang zu sehen
20180615_145420.jpg


Solch eine Abdeckung sollte eigentlich auf den Lüftungsschlitzen vorh. sein
20180615_145435.jpg


Hier konnte ich einmal beobachten, wie Lasius cf. niger ins Nest eingedrungen sind
20180615_150055.jpg

20180615_150142.jpg


Hornisse beim Landeanflug
20180703_155704.jpg


Und noch ein paar Portraitbilder
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20180810_145436.jpg

20180810_145438.jpg

20180810_145439.jpg


Als ich gestern bemerkt hatte, dass jemand vor Ort ist, habe ich kurzerhand mal angeklopft und wollte nach den Öffnungstermin fragen und auf die Hornissen in der Wand aufmerksam machen.

Der Öffnungstermin soll der 01.10.18 sein. Als ich die Hornissen ansprach, sagte mir der Herr (er schien recht kurz angebunden zu sein und war offensichtlich bemüht, möglichst schnell weiter arbeiten zu können), dass die schon noch beseitigt werden. Ich habe direkt eingelenkt „Nein, ich möchte eben nicht, dass sie das Nest zerstören“. Daraufhin bin ich mit ihm nach draußen auf die Terrasse gegangen und hab ihn den Nesteingang gezeigt. Ich erklärte ihn ebenfalls, dass die Tiere längst nicht so aggressiv sind, wie im Volksmund behauptet wird. Die Tatsache, dass wir direkt vorm Eingang standen und eben nicht attackiert wurden, war der beste Beweis. Es folgte von mir ein kurzer Steckbrief mit den wichtigsten Informationen zu den Tieren, ich habe ihn aber insbesondere darauf aufmerksam gemacht, dass Hornissenvölker hierzulande nur einjährig leben und die Jungköniginnen, noch dieses Jahr den Bau verlassen um sich zu paaren und nächstes Jahr ein neues Volk gründen. Nach dieser Info sagte er mir, dass sie die Terrasse dieses Jahr eh nicht mehr öffnen und hat sich verabschiedet.

Den deutlich jüngeren Hilfsarbeiter der mit dabei war, habe ich noch gesagt, dass der örtliche Imker oder die Stadtverwaltung bezüglich einer Umsiedlung die richtigen Ansprechpartner wären und dass (ich hatte das auch schon vorher erwähnt) die Tiere unter besonderen Schutz stehen und nicht ohne weiteres getötet oder eigenhändig umgesiedelt werden dürfen.

Naja ich gehe dort eh regelmäßig vorbei und werde ein Auge auf den Nesteingang haben, ich hoffe jedenfalls nicht, dass der Eingang einfach verschlossen wird. Der Herr machte mir jedenfalls nicht den Eindruck, als hätte er auch nur geringstes Interesse an den Tieren.

Jetzt die Fragen an euch: Kann man so ein Volk im Mauerwerk überhaupt umsiedeln? Würde eine Behörde dem zustimmen? Sollte ich den Fund noch irgendwo anders anzeigen? Und für den Fall, dass der Nesteingang nun doch verschlossen oder das Volk getötet wird, wie gerechtfertigt wäre dann eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Naturschutzgesetz?

Ich hoffe jedenfalls, dass der neue Besitzer Wort hält, die Terrasse dieses Jahr nicht mehr öffnet und das Volk in Ruhe lässt.

Schöne Grüße,
Sir Joe
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Merkur » Mittwoch 15. August 2018, 20:53

Hallo Sir Joe,

Ich würde nichts unternehmen:
Eine Umsiedlung dürfte nicht möglich sein, denn das Klinker-Mauerwerk wird der Besitzer nicht öffnen lassen. (Wie es innen aussieht, weiß ich natürlich nicht).
Reber hat hier ein Video von einer Umsiedlung gepostet. Doch das Nest war in einem Rollladenkasten, wo man es in Teilen herausholen konnte.

In jedem Fall wäre so eine Umsiedlung mit beträchtlichen Kosten verbunden. Bei realistischen Erfolgsaussichten würde die Untere Naturschutzbehörde (vielleicht auf der Webseite der Gemeinde zu finden; die geben manchmal auch Adressen von „Wespenberatern“ an) ganz sicher zustimmen. Doch wer bezahlt?

Mit einer Strafanzeige wäre ich vorsichtig: Es besteht das Risiko, dass diese wegen „Geringfügigkeit“ niedergeschlagen würde. Und Sympathie für die Hornissen schafft man damit auch nicht. :roll:

Letztes Argument: Wenn mich nicht alles täuscht, zeigen Deine Bilder bereits junge Königinnen!
Bis Anfang Oktober dürften die Geschlechtstiere das Nest verlassen haben.
Falls noch einmal die Gelegenheit besteht, den Eigentümer anzusprechen, würde ich ihn einfach bitten, den Mauerspalt bis dahin offen zu lassen und sonst nichts zu unternehmen.

Hier ist übrigens noch ein längerer Bericht aus 2011, über ein Hornissennest in meinem ehemaligen WE-Grundstück im Odenwald (war das eine „heiße“ Apfelernte! - Sie ist ganz am Ende beschrieben :D ).

Auch ein Bericht über die professionelle „Umlenkung“ von Hornissen in einem Biergarten ist enthalten: Da war der Nesteingang in einer hohlen Birke nahe am Boden. Mit einer Rohrkonstruktion sollten die Hornissen zu einem künstlichen Nesteingang weiter oben gelenkt werden, so dass sie Gästen und kleinen Kindern nicht mehr in die Quere kamen. So etwas wäre im Falle „Deines“ Volkes evtl. auch denkbar. - Aber anscheinend besteht ja ohnehin kein Risiko, dass Personen sich dort „gefährdet“ fühlen werden. ;)

Auf jeden Fall freue ich mich über jeden, der sich um die Erhaltung dieser schönen Tiere Gedanken macht und bemüht! Vielen Dank dafür!


MfG,
Merkur
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Sir Joe » Freitag 17. August 2018, 12:14

Hallo Merkur,

vielen Dank für Deine Einschätzung.

Dass eine Umsiedlung an dieser Stelle nicht funktioniert, bzw. das Mauerwerk aufzureißen etwas übertrieben ist, hatte ich mir schon fast gedacht. Das Video, welches Reber gepostet hatte fand ich auch interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass man die einzelnen Nestteile einfach wieder mit Heißkleber verbindet und gut. Na ja ein paar Waben werden sicherlich in Mitleidenschaft gezogen, aber die sind wohl für das Volk zu verkraften.

Eine Strafanzeige ist von mir natürlich nicht angestrebt, der Gedanke kam mir nur, da ich den Besitzer nun mal auf die Lage hingewiesen hatte und er sich sehr desinteressiert zeigte. Wenn das Volk nun doch vernichtet wird, fände ich das schon sehr dreist.

Merkur hat geschrieben:Letztes Argument: Wenn mich nicht alles täuscht, zeigen Deine Bilder bereits junge Königinnen!
Bis Anfang Oktober dürften die Geschlechtstiere das Nest verlassen haben.
Falls noch einmal die Gelegenheit besteht, den Eigentümer anzusprechen, würde ich ihn einfach bitten, den Mauerspalt bis dahin offen zu lassen und sonst nichts zu unternehmen.


Gut möglich, dass durch die andauernde Hitze, ähnlich wie bei den verfrühten Schwarmflügen der Ameisen dieses Jahr auch die Jungköniginnen der Wespen und Bienen früher dran sind oder?

Der Bericht aus dem Jahr 2011 von dir ist sehr beeindruckend. Erstaunlich wie das Nest quasi aus dem Vogelhaus herausgequollen ist. Dass die Apfelernte dementsprechend aufregend war, kann ich mir gut vorstellen. Ihr habt aber auch eine wirklich beachtliche Menge geerntet.
Die provisorische Verlegen des Nesteingangs mittels Rohre die nach oben führen, wie in den Biergarten, klingt simpel und effektiv. Du hattest allerdings im Nachhinein von Problemen berichtet und das gestörte Mikroklima im Verdacht. Vielleicht hätte es geholfen am unteren Winkel einfach ein paar kleine Lüftungslöcher zu bohren.

Ich werde das Volk noch weiterhin beobachten und euch davon berichten, wie es dieses Jahr noch weiter geht. Ich hab dieses Jahr übrigens nicht nur den Anschein, dass die „normalen“ Wespen (Vespula vulgaris & Vespula germanica) sehr stark vertreten sind, sonder auch die Hornissen (Vespa crabro). Dieses Volk ist jedoch das einzige, von dem ich den Standort kenne. Ich werde im laufe der nächsten Woche mal noch weitere Bilder machen.

Bis dahin schöne Grüße,
Sir Joe
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Boro » Freitag 17. August 2018, 13:34

Hallo Sir Joe!
Danke für den interessanten und gut bebilderten Bericht! Hoffentlich geht alles gut aus!
L.G:
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Boro » Donnerstag 23. August 2018, 09:39

Zum Thema passend kann ich einen Beitrag aus der heutigen Tageszeitung anbieten. Wie aus dem Text hervorgeht, gibt es heuer zwar genug Hornissen aber kaum Wespen (Vespula spp.). Südlich des Alpenhauptkammes gab es infolge unzähliger Mittelmeertiefs im Mai fast täglich Regen, im Juni fast täglich ein Gewitter. Im Norden Österreichs spricht man von einem "Wespenjahr"! Auch für Ameisen gibt es negative Folgen, weniger Brut insgesamt als im Durchschnitt und infolge der Trockenheit sind viele Völker in die Tiefe abgewandert und auch weniger aktiv. Meine Amazonenameisen weisen ebefalls ein schlechtes Ergebnis auf: Weniger Brut, viele erfolglose Raubzüge und teilw. bereits ab Mitte August ein Nachlassen der Aktivität. Geschlechtstiere der Art waren in diesem Jahr eine Seltenheit.
L.G.
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Merkur » Donnerstag 23. August 2018, 09:54

Danke für den Bericht!
So große regionale Unterschiede gibt es immer mal wieder. Bei uns in Südhessen werden die Wespen schon sehr aufdringlich. Hornissen scheint es in durchschnittlicher Menge zu geben. Polistes(Feldwespen) gibt es ebenfalls ungewöhnlich viele.
Mich wundert allerdings, wie sich die Wespenvölker so stark entwickeln konnten, denn insgesamt gibt es erschreckend wenige Insekten, die als Beute für die Wespen dienen könnten. - Das "Windshield Phenomenon" existiert nach wie vor: Praktisch keine Insekten auf Kühlergrill und Windschutzscheiben!
Eine "normale" Schwankung der Populationsdichte ist das m. E. nicht. :(

MfG,
Merkur
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Sir Joe » Montag 27. August 2018, 19:17

Hallo zusammen,

bei dem Volk hat sich noch nichts weiter getan, außer dass die Aktivität immer weiter zunimmt aber der Nesteingang blieb bislang unangetastet und ist weiterhin offen. Ich hab den Besitzer noch ein weiteres Mal getroffen und er sagte mir, dass sie da dieses Jahr nichts mehr machen werden. Mittlerweile habe ich sogar schon einige Hornissen gesehen, die in dem linken Lüftungsschlitz geflogen sind (zu sehen auf dem ersten Bild im Thread). Wenn man den Nesteingang beobachtet kann man momentan zwei Dinge immer wieder sehen. Erstens transportieren sehr viele Arbeiterinnen Material aus dem Bau um Platz zu schaffen und zweitens bleibt eine der Arbeiterinnen immer mal wieder am Eingang um Frischluft herein zu wedeln.

Hier hab ich wie versprochen noch ein paar Fotos gemacht. Durch die mittlerweile hohe Aktivität war das manchmal recht aufregend. Die Hornissen sind zwar wirklich friedlich aber dabei doch höchst imposant wenn ca. zehn davon gleichzeitig um einen herumschwirren. Wenns mir zu viel wurde bin ich auch ein paar Schritte zurück gegangen aber natürlich alles ohne Hektik oder großartigem herumfuchteln. Es kamen jedenfalls regelmäßig Hornissen angeflogen die als Wächter fungierten und mir klar machten, dass meine Anwesenheit registriert wurde.

Hier sieht man bereits im Hintergrund das Papiernest
_DSCN8372.JPG


_DSCN8375.JPG

_DSCN8382.JPG

_DSCN8384.JPG


Meistens wurden nur kleine Stücke Dämmmaterial heraus getragen, aber eine Arbeiterin schleppte diesen Brocken aus dem Nest. Er war recht fest und ließ sich nur mit Kraft zerbröseln, ich dachte erst an Putzreste aber die Fasern darin deuten eher auf Exkremente hin oder? Die Hornisse die diesen Brocken trug, schaffte es jedenfalls nicht richtig damit zu fliegen und plumpste quasi schon nach ca. zwei Meter zu Boden.
20180822_160458_.jpg


hier ist zu sehen, wie eine Hornisse Frischluft ins Nest wedelt
20180822_161030_.jpg


kein besonders Scharfes Bild, aber diese Hornisse kam dann Mal zielstrebig auf mich zu geflogen und sagte mir, dass ich doch bitte ein paar Schritte zurück gehen sollte.
20180822_161303_.jpg


hier wird wieder Frischluft ins Nest gewedelt
20180822_161830_.jpg


reges Treiben
20180822_161849_.jpg


Das war´s erst mal wieder von dem Volk, eine Frage bleibt mir allerdings. Gibt es, abgesehen von der Größe, noch andere Merkmale um Königinnen von den Arbeiterinnen zu unterscheiden?

Schöne Grüße,
Sir Joe
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Hoffer » Mittwoch 29. August 2018, 16:55

Super Fotos! Danke!

LG Andreas.
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Teleutotje » Donnerstag 30. August 2018, 00:03

Indeed, very good photographs! Thank you!!!
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Merkur » Donnerstag 30. August 2018, 10:02

Gerade komme ich aus dem Garten, wo ich morgens gerne eine Runde drehe. Ich bin noch voll beeindruckt von dem, was ich mit einer Hornisse erlebt habe:
Am Kompost, wo ich regelmäßig Falläpfel deponiere, sind jede Menge Wespen dabei, Apfelmus zu sammeln. Immer wieder kommt eine Hornisse (manchmal sind es auch zwei) zu demselben Zweck an die Futterstelle, und manchmal schnappt sie sich auch eine der Wespen, zerlegt sie und trägt den Thorax fort (darin ist die begehrte Flugmuskulatur).
Ich sammle daneben eine matschige Pflaume vom Boden auf, und sehe aus dem Augenwinkel eine Hornisse mit einer Wespe als Beute, direkt auf meinem Hemd, in Höhe der Brustwarze!
In aller Ruhe dreht sie die Beute, sticht sie u.a. zwischen die Gaster-Tergite, Teile der Wespe fallen ab, und die Hornisse fliegt mit dem Torso davon.
Noch nie habe ich so verzweifelt eine Kamera vermisst! :roll: (Obwohl die Hornisse bei Annäherung einer Kamera sicher schnell das Weite gesucht hätte).

So fängt der Tag gut an! ;)
MfG,
Merkur
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Re: Sorge um ein Volk Hornissen

Beitragvon Sir Joe » Donnerstag 1. November 2018, 23:14

Hallo zusammen,

das Restaurant in dessen Wand die Hornissen hausen hat mittlerweile seit einem Monat geöffnet und ich kann euch die gute Nachricht überbringen, dass der Betreiber Wort gehalten hat und das Volk unangetastet blieb. Die Terrasse wurde dieses Jahr auch nicht mehr eröffnet und so hatten alle ihre Ruhe.
Mittlerweile ist der Flugverkehr gleich Null und alle Jungköniginnen sollten auch abgeflogen sein.

Wenn ich über den Winter das Restaurant mal teste, werde ich den Betreiber nochmal an die undichte Stelle in der Fassade erinnern. Ein weiteres Volk Hornissen sollte sich dort zwar eh nicht ansiedeln, die Nester werden ja schließlich nicht mehrmals genutzt, aber wer weiß was sich dort sonst noch einnisten möchte.

Anfang September konnte ich noch beobachten, das am Nesteingang mit einer Erweiterung nach außen angefangen wurde, jedoch blieb das so und die Hornissen bauten dort nicht weiter. Im Inneren wird sich aber einiges getan haben, denn was ich auch beobachten konnte war, dass der linke Lüftungsschlitz unter dem Blumenkasten (zu sehen im ersten Bild dieses Threads) mittlerweile auch als Nest Ein- und Ausgang genutzt wurde. Das zwar deutlich weniger als der rechte Zugang aber immerhin.
20180904_155319.jpg


Vielen Dank jedenfalls nochmal für eure Ratschläge,
Sir Joe
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