Bilder/Videos des Tages

Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Samstag 20. Februar 2016, 17:56

Warzenschwein

SA-I-22-W-Schwein-web.jpg
Eine wehrhafte Wutz!
Dieses besonders “hübsche“ Exemplar begegnete uns im Hluhluwe-iMfolozi-Nationalpark in Südafrika im März 2003.
Die Art, Phacochoerus africanus, gehört zu den echten Schweinen, wird gejagt und gegessen. Für die Landwirtschaft
sind sie ähnlich lästig wie unsere einheimischen Wildschweine.
Vorsichtig sollte man nur sein, wenn so ein Tier direkt auf einen zurast: Mit seinen Hauern nimmt es nicht nur die Hosenbeine mit!
MfG,
Merkur
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Trailandstreet » Samstag 20. Februar 2016, 21:16

Endlich wird das mal hinreichend erklärt, wie das mit den parasitären Gynen funktioniert
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Sonntag 21. Februar 2016, 15:49

Richtig ist,
dass auch große Tiere manchmal einen Vogel haben. ;)

Madenhacker-786.jpg
Madenhacker
Unrichtig ist, dass die in deren großen Ohren nisten!
Hier sitzt ein Rotschnabel-Madenhacker (Buphagus erythrorhynchus) auf einem Rhino im Hluluwe-iMfolozi-NP von Südafrika.
Die Tiere gehören zu einer eigenen Familie Buphagidae mit der einzigen Gattung Buphagus und nur zwei Arten.
Sie stehen in der Unterordnung Passeri (Singvögel).
Die Vögel nisten in Löchern, oft in Wänden, die mit Haaren ihrer Wirtstiere ausgekleidet sind. Sie sollen nicht nur schmarotzende
Insektenlarven aus der Haut der Großsäuger picken, sondern auch in Wunden der Tiere hacken, diese offen halten,
deren Ohrenschmalz fressen oder auf andere Weise im Fell nach Nahrung suchen. In einem näher untersuchten Fall
wurden das Blut und kleine Stückchen aus den Wundrändern als Nahrung bevorzugt. –
Ein Weg von der Symbiose zum Parasitismus! ( s. a. https://de.wikipedia.org/wiki/Madenhacker )
MfG,
Merkur
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Dienstag 23. Februar 2016, 10:01

Ohne Worte. :(

Schnee-5924.jpg
Winter ade?
Ameisen, duckt Euch!
Reinheim, Vord. Odenwald, Südhessen.
MfG,
Merkur
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Mittwoch 24. Februar 2016, 10:18

Doppelkopf?
Oder: Biologischer Rückspiegel? ;)

Giraffe-787.jpg
Giraffen im Hluluwe-iMfolozi NP, Südafrika
Wenn's hier in der Natur noch wenig zu sehen gibt,
ist der Blick ins Bilderarchiv umso lohnender!
MfG,
Merkur
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Mittwoch 24. Februar 2016, 17:34

Man soll den Tag nicht vor dem Abend schelten!

Nicht nur, dass der Schnee von gestern weg ist, am Vormittag kam auch die Sonne heraus.
Krokus, Osterglocken und Christrosen aalen sich in der warmen Strahlung.
Und die Holzbienen wurden munter! Gar nicht hölzern widmeten sie sich der schönsten Sache im Leben :D

1-Xyl..jpg
Xylocopa violacea Pärchen
Ein Weibchen muss frisch aus der Röhre gekommen sein, wo es adult den Winter zugebracht hat.
Zuerst noch unter dem Spechtschutzgitter, dann außen, bemüht sich ein Männchen um die Dame.

2-Xyl..jpg
Zwischenlandung
Wie bei Xylocopa violacea üblich fliegt man erst mal weg, landet gelegentlich irgendwo
und fliegt dann weiter, meist bevor der Fotograf zum Klicken kommt.

3-Xyl..jpg
Es muss ein gutes Plätzchen sein!
An diesem Zwetschgenbaum war’s wohl besonders schön.

4-Xyl..jpg
Mal eine andere Stellung probieren?
Hoppla! Eine Zwischenlandung auf dem Deckel vom Regenfass ist nicht ganz geglückt:
Madame liegt obenauf! – Ob sie den Hinterleib so weit streckt, damit ihr Verehrer nicht zum Zuge kommt
(„Wir spielen doch nicht Kamasutra!“), oder ob sie nur versucht, wieder auf die Beine zu kommen? Wer weiß… :roll:

5-Xyl..jpg
Zu zweit im Rückenflug? Klappt nicht!
Da wird’s noch wilder! Dann aber gelang der Neustart, und weg waren sie. Ob die eigentliche Paarung im Flug stattfindet? -
Jedenfalls kann die Dame jetzt wohl mit dem Ausnagen einer Brutröhre beginnen.

6- Krokus.jpg
Die Hochzeitstafel ist gedeckt
Futter für die Brut steht schon bereit. Den Schneefall von gestern haben die Krokusse bestens überstanden. :)
MfG,
Merkur
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Reber » Mittwoch 24. Februar 2016, 21:31

Man soll den Tag andernorts nicht vor dem Abend loben ;)

Gerade umgekehrt als bei Merkur schlägt das Wetter bei uns Kapriolen. Heute Mittag entdeckte ich den ersten Laich der Grasfrösche - mittlerweile liegt wieder eine dünne Schneedecke über dem Berner Mittelland...

Dennoch, der Frühling kommt mit grossen Schritten näher - yeah!:

Laich Grasfrosch.JPG
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Trailandstreet » Donnerstag 25. Februar 2016, 11:16

Bild
Ach ja, da war ja noch was....ähm, Winter!


LG Franz
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Freitag 26. Februar 2016, 17:13

Waldteich ohne Frösche. :(

Angeregt durch Rebers Froschlaich-Bild von vorgestern haben wir heute unsere Schritte zu einem Fischteich im Wald bei Rehbach
im Vorderen Odenwald gelenkt. Dort gibt es viele Grasfrösche, wie wir am 9. März 2014 mal beobachten konnten, als der Teich
abgelassen war und entkrautet wurde. (Ich hatte darüber im AF berichtet).

1-Teich-leer_9.3.2014.jpg
9. März 2014: Der Teich ist leer!
2-Im-Schlick-9.3.14.jpg
Etwas kläglich patschen die Grasfrösche im Schlick herum.

Heute war’s noch nichts: Der Teich war wieder aufgefüllt, doch ringsum lagen Schneereste, und auf dem Wasser befand sich eine dünne Eiskruste.
Schön war unsere Wanderung dennoch, und die Rohrkolben hatten skurrile Polster von startbereiten Samen ausgebildet. :)

3-Waldteich-26.2.16.jpg
Noch wirkt der Teich recht winterlich.
4-Rohrkolben.jpg
Aber die Rohrkolben sehen echt lustig aus!
Demnächst mal wieder… ;)
MfG,
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Sonntag 28. Februar 2016, 12:15

Wildhunde, eine seltene Begegnung

Wildhunde-SAIII-8.jpg
Keine verwilderten Haustiere, echte Wildhunde!
Am 24. 3. 2003 entdeckten wir sie im Krüger-Nationalpark bei einer Rundfahrt vom Olifants-Camp aus. Hier sind wir in sicherer Entfernung geblieben!
Es war ein Rudel von sechs Tieren. Charakteristisch sind die großen, runden Ohren und das bunt gescheckte Fell.

https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanischer_Wildhund
Der Afrikanische Wildhund (Lycaon pictus) ist der größte wild lebende Hund der afrikanischen Savanne. In älterer Literatur findet man ihn oft auch unter der Bezeichnung „Hyänenhund“, da er äußerlich entfernt einer Hyäne ähnelt. Gleich den Hyänen ist der Afrikanische Wildhund ein Rudeltier. Anders als bei den Hyänen pflanzt sich jedoch nur das dominante Paar innerhalb eines Rudels fort. Seine Nachkommen werden gemeinschaftlich im Rudel aufgezogen. Das Verbreitungsgebiet des Afrikanischen Wildhundes erstreckt sich über die gesamte afrikanische Savannenlandschaft, allerdings ist dieser Hund nirgendwo häufig. Die IUCN ordnet die Art als stark gefährdet ein.
MfG,
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Reber » Montag 29. Februar 2016, 23:01

Bei meinen Caponotus lateralis ist die Winterruhe entgültig vorbei:
Die Ameisen nehmen wieder das ganze Nest in Beschlag...
Camponotus lateralis Nest.JPG
...und verfüttern Proteine an die Larven
Camponotus lateralis 2.JPG
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Mittwoch 2. März 2016, 11:23

Phil hat im eusozial hier zwei Links zu Ameisenbildern von Steve Shattuck gepostet, die man mal durchklicken sollte. Es geht um Ameisen aus Australien sowie von Borneo. Die Vielfalt ist überwältigend, die Bilder sind phänomenal!
Iridomyrmex project und Ants - Field Shots (2 Seiten)
Ein Beispiel: https://www.flickr.com/photos/steve_sha ... 916558969/ Strumigenys sp. von Sabah, Borneo: Magersüchtig?? ;)

MfG,
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Colophonius » Mittwoch 2. März 2016, 12:24

Fressen Messor menschliches Blut?

Die kurze Antwort:

blut.JPG


Ja, sie fressen es zumindest teilweise.

Die lange Antwort gibt es hier.
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Boro » Mittwoch 2. März 2016, 16:17

Menschliches Blut scheint ein durchaus begehrtes Nahrungsmittel zu sein: Auch Waldameisen nähren sich am Blut!
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IMG_7256a.jpg
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon kaputtinhollywood » Mittwoch 2. März 2016, 20:13

Gast im Blumentopf auf der Fensterbank.
Ich freue mich schon auf den diesjährigen Schwarmflug in meiner Wohnung :/

02 DSC_0961.JPG
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Donnerstag 3. März 2016, 16:31

Infrabuccaltasche

Diese kleine „Tasche“ im basalen Bereich der Mundwerkzeuge ist ja vor allem dadurch bekannt, dass die Königinnen der Blattschneiderameisen darin eine kleine Menge Pilzmyzel mit auf den Hochzeitsflug nehmen um daraus den Pilzgarten ihrer jungen Kolonie aufzubauen.
Solche Infrabuccaltaschen gibt es auch bei anderen Ameisen (und auch z. B. bei Wespen). Allgemein nimmt man an, dass darin grobere Futterpartikel vor der Mundöffnung gesammelt werden sowie Schmutz, der beim Reinigen z. B. der Körperanhänge anfällt. Der Tascheninhalt wird gelegentlich entleert, oder auch an Larven verfüttert.

1-T.unif.-2-Arb.-023.jpg
Temnothorax unifasiatus
Zwei Arbeiterinnen von Temnothorax unifasciatus in einem fast durchsichtigen Dauerpräparat, bei durchscheinendem Licht. Etwas vor den schwarz pigmentierten Augen ist in der Mittellinie des Kopfes eine dunkle Masse zu erkennen: Der Inhalt der Infrabuccaltaschen!

2-T.unif.-Kopf-v.oben-v.unt.jpg
Temnothorax unifasiatus
Der Kopf einer Arbeiterin, links von oben aufgenommen, rechts von unten. Der Inhalt der Infrabuccaltasche liegt genau vor der eigentlichen Mundöffnung. Der Kopf ist einschließlich der Augen 0.6 mm breit.

Im 1. Bild sind neben dem dunklen Querstreifen der Cuticula auch zwei Ansammlungen von Material in der Gaster zu sehen. Dabei dürfte es sich um den Inhalt des Mitteldarmes und des Rectums handeln.
Im 2. Bild lassen sich faserige Muskelzüge im Kopf sowie im Nacken bis in das Pronotum erkennen. Von der Infrabuccaltasche zieht eine deutliche Linie nach hinten, wo sie sich vor dem Hinterhauptsloch Y-förmig aufgabelt: Dies ist ein Teil des Kopf-Innenskeletts. Es ist eine in den Kopf hinein reichende Falte der Cuticula, an der Teile der Mandibelmuskeln ansetzen. Andere Teile dieser Muskulatur gehen von den Kopfseiten und den Hinterhauptsecken zur Basis der Mandibeln. Die Mandibelmuskeln nehmen im Ameisenkopf den größten Teil des Innenraumes ein.

Die Präparate hatte ich 1963 angefertigt. Absicht war damals, zu Beginn meiner Dr.-Arbeit, die Anlage einer Sammlung von Ameisen mit einer Technik, bei der die Tiere nicht so brüchig und empfindlich werden wie aufgeklebte und genadelte trockene Ameisen.
Die Technik hat Nachteile: Sie ist zeitraubend, manche Merkmale wie Borsten sind kaum noch sichtbar, und man kann für Messungen die Tiere nicht in eine andere Lage bringen.
Vorteile sind neben der guten Haltbarkeit (bisher > 50 Jahre!), dass man etwas Einblick in das Innenleben bekommt.
Die in 70% Alkohol konservierten Ameisen werden über mehrere Stufen höher konzentrierten Alkohols (bis 100%) entwässert, dann über Xylol in ein Einschlussmittel für histologische Präparate (Kanada-Balsam oder Eukitt) gebracht und auf einem Objektträger mit einem dünnen Deckgläschen abgedeckt. Im Verlauf einiger Tage wird das Einschlussmittel fest. Man kann dann das Präparat im Mikroskop bei Durchlicht von oben und unten betrachten.
Das Verfahren hat Ähnlichkeit mit dem Einschluss von Tieren oder Pflanzen in Kunstharz, oder auch auf natürliche Weise in Bernstein.
;)
MfG,
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Samstag 5. März 2016, 15:43

Leptothorax gredleri

Hier noch einmal zwei „Röntgen“-Bilder von Gynen der Schmalbrustameise Leptothorax gredleri Mayr, 1855, hergestellt wie hier beschrieben.
Gesammelt am 22. 04. 1963 bei Wernfeld (nahe Würzburg).

Lept.-gredleri-Gyne-dors..jpg
L. gredleri Gyne dorsal. Länge 3.96 mm (am Präparat gemessen)
Lept.-gredleri-Gyne-lateral.jpg
L. gredleri Gyne +/- lateral
Die 11-gliedrigen Fühler (Schaft, Pedicellus und 9 Geißelglieder mit dreigliedriger Keule) sind im oberen Bild deutlich erkennbar, ebenso die drei Stirnaugen (Ocellen). Am Thorax fallen die dunkel gefärbten Flügelansätze auf. Die Form der Stielchenglieder ist in Aufsicht und im Profil sichtbar.
In der Seitenansicht sei auf die kurzen, fast dreieckigen Epinotaldornen hingewiesen (nur einer ungefähr in der Schärfenebene). Im Kopf dieses Exemplares, kurz hinter dem Clypeus, befindet sich hier eine recht große dunkle Masse in der Infrabuccaltasche.
Es ist nicht bekannt, ob diese Gynen fertil waren.

Leptothorax gredleri wurde seinerzeit (1964) als jüngeres Synonym von L. muscorum (Nylander, 1846) aufgefasst. Das habe ich dann geändert:
Buschinger, A. (1966): Leptothorax (Mychothorax) muscorum NYLANDER und Leptothorax gredleri MAYR zwei gute Arten. Ins. Soc. 13, 165-172
.
MfG,
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Trailandstreet » Samstag 5. März 2016, 23:07

war das schon?
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Sonntag 6. März 2016, 10:44

Zum vorhergehenden Beitrag von Trailandstreet, ausnahmsweise unter Umgehung des Diskussionsthreads zu den Bildern des Tages:
Eine kurze Inhaltsangabe zur Arbeit von Rajendhran Rajakumar: http://entsoc.org/developmental-basis-p ... pigenetics
Veröffentlicht am 01.02.2016:
Professor Rajendhran Rajakumar at Entomology 2015: Complex worker caste systems have contributed to the evolutionary success of advanced ant societies; however, little is known about the developmental processes underlying their origin and evolution. We integrate fieldwork with developmental genetics, endocrinology, epigenetics and phylogenetic analyses to understand how the environment acts during worker development to generate quantitative phenotypic variation within castes, and discrete variation between castes. First, we present a novel epigenetic mechanism that generates quantitative trait variation during worker development. Second, we discovered that the recurrent environmental induction of hidden ancestral developmental programs facilitates the adaptive evolution of novel worker castes. Collectively, we found that the environment can influence development through the integration of hormones, genes and epigenetic mechanisms to generate novelty within and between castes in ant colonies.

MfG,
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Re: Bilder/Videos des Tages

Beitragvon Merkur » Sonntag 6. März 2016, 17:58

Im Darmstädter Winterwald….

Fischerhütte-961.jpg
Am Darmbach
Damit’s ein echtes Bild des Tages ist sei hier ein Eindruck vermittelt vom Darmstädter Ostwald. Es war eine therapeutische Wanderung
zwecks Entrostung von für die Fortbewegung notwendigen Gelenken. Etwas Wärme konnte man nur bei einem Grog in der gemütlichen „Fischerhütte“ tanken. Der Rückweg brachte Graupelschauer und Schneetreiben….Nix Ameisen; schlaft schön weiter! ;)
MfG,
Merkur
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