Ameisen: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

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Re: Ameisen: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Beitragvon Teleutotje » Mittwoch 4. September 2019, 22:34

Taxonomic clarification of two Nearctic Strumigenys (Hymenoptera: Formicidae).
DOUGLAS B. BOOHER.

https://www.mapress.com/j/zt/article/do ... .3.7/30711 or http://antcat.org/documents/7577/zt04664p411.pdf
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Re: Ameisen: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Beitragvon Teleutotje » Donnerstag 5. September 2019, 16:40

Found this "oldy", from 2017:

Claessens, J., Seifert, B. (2017): Significant ant pollination in two orchid species in the Alps as adaptation to the climate of the alpine zone? – Tuexenia 37: 363–374.

https://www.tuexenia.de/wp-content/uplo ... t_2017.pdf
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Re: Ameisen: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Beitragvon Teleutotje » Montag 9. September 2019, 22:39

Teleutotje hat geschrieben:With my previous topic. Read this in a dayly newspaper "Metro" on mo. 28 january 2019, p. 8, "mustread":


And another example:

20190801_201750.jpg
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Re: Ameisen: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Beitragvon Teleutotje » Freitag 13. September 2019, 11:35

Cao, H.; Perrichot, V.; Shih, C.; Ren, D.; Gao, T. 2020. A revision of Haidomyrmex cerberus Dlussky (Hymenoptera: Formicidae: Sphecomyrminae) from mid-Cretaceous Burmese amber. Cretaceous Research 106:104226.

http://www.antcat.org/documents/7581/ca ... vision.pdf
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Re: Ameisen: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Beitragvon Merkur » Freitag 13. September 2019, 17:18

Superkoloniale Pheidole pallidula made in Germany

Unsere Ameisenfauna wird immer reichhaltiger: Seifert (2018, S. 181) berichtet bereits über Vorkommen in Gerolstein, Heilbronn und Neustadt a.d. Weinstraße, wo die Art schon seit einigen Jahren im Freiland als Neozoon etabliert ist.
Nun erschien die Zeitschrift der DASW „Ameisenschutz aktuell“ mit einem ausführlichen Beitrag von Dr. Gerhard Heller und Dieter Bretz, mit interessanten (und auch etwas beunruhigenden) Einzelheiten über diese neuen Vorkommen einer Ameise aus dem Mittelmeergebiet (S. 53-67).

P.pall.DASW.-203.jpg
Titelseite des Beitrags
Interessant ist vor allem, dass die Art, die in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet fast immer monogyn lebt (selten werden mal zwei Königinnen in einem Nest gefunden), nach den neuen Beobachtungen der Autoren hochgradig polygyn geworden ist und offenbar Superkolonien bildet!
Das entspricht dem, was man von einigen invasiven Arten wie z. B. Linepithema humile bereits länger kennt. Zwar machen sie kleine, lokale Schwarmflüge, doch entfernen sich die Gynen nicht wie bei den Naturvorkommen, sondern werden in den Superkolonien aufgenommen. Zuvor markierte Nester von Lasius niger und Tetramorium sp. in der Nähe der Pheidole-Kolonien sind inzwischen verschwunden.

Die hier erwähnten Ansiedlungen von P. pallidula sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Einschleppung mit Pflanzenimporten zurückzuführen. Dennoch sollte kein Halter dieser Art auf die unselige Idee kommen, überschüssigen oder nicht mehr erwünschten Tiere „die Freiheit zu schenken“, und sie auch nicht entkommen lassen. Aber diese Empfehlung ist nicht neu...

MfG,
Merkur
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Re: Ameisen: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Beitragvon Krabbeltierfan » Dienstag 17. September 2019, 10:48

Wie ist die Veränderung im gezeigten Verhalten bzgl. Mono- und Polygynie bei den genannten invasiven Arten eigentlich zu erklären? Ist da ein Zusammenhang zwischen den neuen Habitaten und dem Verhalten zu erkennen, oder ist das zufällig?
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Re: Ameisen: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Beitragvon Teleutotje » Dienstag 17. September 2019, 11:49

New from today:

Reeves, D.D., Moreau, C.S. (2019). The evolution of foraging behavior in ants (Hymenoptera: Formicidae). Arthropod Systematics & Phylogeny, 77(2): 351-363.

https://www.senckenberg.de/de/wissensch ... 2-2019-10/

or, as pdf, words and xlsx:

https://www.senckenberg.de/wp-content/u ... 51-363.pdf
https://www.senckenberg.de/wp-content/u ... ent-1.docx
https://www.senckenberg.de/wp-content/u ... ent-2.xlsx
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