Rätsel-Thread

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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Anon » Samstag 22. Dezember 2018, 18:48

Merkur hat geschrieben:Eine nähere Bestimmung stößt auf Schwierigkeiten, zumindest im Internet, wenn man nicht ein spezielles Buch dazu hat.


Bei der immensen Auswahl verständlich: ""Pollenkörner mit unterschiedlichen Oberflächen von unterschiedlichen Pflanzen: Lilium auratum mit monocolpaten Pollenkörnern; die anderen haben tricolpate Pollenkörner: Sonnenblume (Helianthus annuus), Prunkwinde (Ipomoea purpurea), Sildalcea malviflora, Nachtkerze (Oenothera fruticosa) und Rizinus (Ricinus communis)."" / Bild- u. Textquelle: Wikipedia


Bild
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Dienstag 25. Dezember 2018, 13:20

Das alternative Weihnachtsrätsel

Gänsekeulen-IMG_1232.jpg
Gänsekeulen
Wieviele Gäste werden zum Festschmaus erwartet? :D

Frohes Fest weiterhin wünscht
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Anon » Dienstag 25. Dezember 2018, 15:00

Merkur hat geschrieben: Wieviele Gäste werden zum Festschmaus erwartet? :D


Mindestens 4! (4 Omnivore, evtl. sind ja zusätzlich noch Vegetarier geladen.)

Tippe auf Rotkraut, Klöße und lecker Sößchen als Beilage?^^ :roll:

---
edit: Aus Merkurs Kommentar in der "Bewertung":
Mehr!

Dann 12, weil es noch einen kapitalen Schweinsbraten dazu gibt? :P

(Oder hat der Weihnachtsmann etwa ein paar Ameisen gebracht, die zur Feier des Tages ausnahmsweise mal mit am Tisch sitzen dürfen? :D)
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Mittwoch 26. Dezember 2018, 10:00

Jetzt nach dem Edit von Emse - "12" - kann ich kann ich eigentlich nur lapidar sagen: Weniger! :D
Das Rätsel ist also noch offen.

Wünsche weiterhin noch schönes Feiern,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Anon » Donnerstag 27. Dezember 2018, 23:21

Hier nun die richtige Antwort: 10 Gäste!

Begründung: 12 Stühle am Esstisch, minus 2 Gastgeber, gleich 10 freie Plätze.
Davon 4 Erwachsene und 6 Kinder (für die gab es, wie gewünscht, lecker Pizza!)
Die Gänsekeulen waren also nur ein (misslungenes) Ablenkungsmanöver... ;)

Fall gelöst! :D

---

edit: Gleiches gilt übrigens, wenn nur 10 Stühle am Esstisch stehen sollten,
dann 4 Erwachsene und 4 Kinder, also 8 Gäste.
Die Anzahl der Gänsekeulen bleibt also unerheblich. :P

(Hoffe, ich habe den Familienhund nicht übergangen...)
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Freitag 28. Dezember 2018, 09:48

So gefällt's mir! - Tatsächlich liefert das Bild schon gute Anhaltspunkte: Vier dicke Klumpen und zwei kleinere Teile. Fotografiert hatte ich's, weil ich selbst überrascht war:
Meine Frau sprach von 9 Gästen, minus ein Vegetarier, plus wir zwei, gibt 10, und so viele Gänsekeulen hatte sie eingekauft. Doch die Pfanne enthielt scheinbar nur vier sehr
(erschreckend!) mächtige und zwei kleinere Keulen. Die Keulen waren, wie ich auf meinen fragenden Blick hin erfuhr, paarweise so zusammen gepackt. Es waren also tatsächlich
10 Keulen und damit die passende Zahl. Hund gibt's keinen, und gefräßige Ameisen haben wir auch nicht. :D
Hat übrigens hervorragend geschmeckt! :)

Ich wünsche einen guten Rutsch!
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Freitag 28. Dezember 2018, 11:46

Gleich ein neues Rätsel:

Rätsel.jpg
Was ist das?
Vielleicht hat jemand so etwas schon mal gesehen; mir ist es noch nicht geglückt. Man muss dafür im Wald spazierengehen,
wo es aber nicht immer und überall zu finden ist.
Als Auflösung gibt es einen Link zu einer Seite mit sehr viel davon. Das Bild ist aus dem Internet.
MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Reber » Freitag 28. Dezember 2018, 14:43

Zuerst dachte ich an eine Art Korallenpilz. Der Reif links unten im Bild hat mich zusammen mit Anolis (der des Rätsels Lösung schon kennen muss) Kommentar zuerst davon weg (Pilzkörper bei Eis?), dann wieder hin (gefrohrener Korallenpilz?) gebracht.
Nun habe ich vermutlich herausgefunden was es ist, es hat sowohl mit winteraktivem Pilz(myzel - im Holz) als auch mit Eis (gefrohrenes Wasser) zu tun. Es handelt sich aber nicht um eingefrohrene Fruchtkörper!
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Freitag 28. Dezember 2018, 18:36

Haareis also; das ging ja schnell! :)

Das Bild ist aus Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Haareis

Eine tolle Seite mit Bildern und Erklärung dazu:
http://www.unibe.ch/unibe/portal/micros ... 5kurz2.pdf
Ein bestimmter Pilz ist also beteiligt, und die Erklärung ist nicht sehr alt.

@ Anolis: Hast Du so etwas bei uns in der Nähe schon mal gesehen?

MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Anolis » Montag 31. Dezember 2018, 03:17

Hallo Merkur,

leider konnte ich das Phänomen auch noch nicht bei uns in der Nähe beobachten - zumindest nicht persönlich. Aber das „Echo“ hat passenderweise gerade erst vor einigen Stunden in einem Artikel darüber berichtet, dass Haareis momentan offenbar mehrfach im Odenwald gesichtet worden sei. Ein Foto ist auch dabei, aber ich muss sagen, da sind die Aufnahmen bei Wikipedia und Co spektakulärer - aber dennoch interessant!
Ein lustiger Zufall, oder war das Rätsel am Ende vielleicht sogar dadurch inspiriert? ;)

Hier der Link zu dem Artikel: https://www.echo-online.de/lokales/oden ... d_19867942

Auf jeden Fall scheint dieses Phänomen aktuell auch hier zu beobachten zu sein, wer weiß, vielleicht gelingt es ja noch es vor die Linse zu bekommen. :D

Ich wünsche einen guten Rutsch!
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Montag 31. Dezember 2018, 11:20

Danke, Anolis, für den Link zum „Echo“-Beitrag! Den hatte ich noch nicht gesehen. Darin wird ja auch Christian Mätzler zitiert, von dem der Artikel der Seniorenuniversität Bern vom 15. 12. stammt. Der hat sicher seine Runde gemacht. - Ich war auch durch einen Beitrag in einem Naturfreunde-Forum darauf aufmerksam geworden.

Es gibt noch ähnliche Erscheinungen, z. . „Bandeis“, und in der engl. Wikipedia findet man viele Ausprägungen von dem, was wir als „Eisblumen“ bezeichnen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Frost#Window_frost
Ein Beispiel habe ich hieraus kopiert:
Frost_patterns_25.jpg
Aus Wikipedia (en)
Da macht das Eiskratzen am Autofenster fast Spaß, oder tut einem gar Leid. ;)
MfG und guten Rutsch,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Trailandstreet » Mittwoch 2. Januar 2019, 12:02

An die Eisblumen kann ich mich noch gut erinnern, die gab es ja noch öfter den den Vorgängern der Thermoverglasung. Beim Haareis bin ich mir nicht ganz sicher, aber das könnte ich auch schon mal angetroffen haben, hab es aber nicht als solches registriert.
Ich hätte jetzt aber noch ein Rätsel, bzw eine Schätzfrage.
Und zwar ist mit gestern dieses Buch im Regal aufgefallen. Wer kennt es noch?Bild
Nun zur Frage:
Wieviele farbige Abbildungen sind wohl da enthalten?
Der prozentuale Anteil reicht auch.
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Donnerstag 3. Januar 2019, 11:15

Es kommt wohl auf die Ausgabe / Erscheinungsjahr an :) :

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/A ... guti501ZZN
1966
Ein grosses Tierbuch mit 120 Farbtafeln und einer übersichtlichen Systematik der Wirbeltiere, ergänzenden Beiträgen über Abstammungslehre und Verhaltensforschung, 335 farbigen und 200 einfarbigen Tierbildern auf Tafeln und im Text, über 2300 Tiernamen im Register.

1986

-177 Farbbilder auf 96 Tafeln
-rund 200 einfarbige Tierbilder auf tafeln und im Text
-moderne Systematik
-übersichtliche Schautafeln
-Einführungen in Abstammungslehre und Verhaltensforschung

usw.

MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Trailandstreet » Donnerstag 3. Januar 2019, 14:55

Merkur hat natürlich die Lösung gefunden. War aber wohl auch nicht schwer, bei so einem Klassiker.
Was mich aber etwas erschreckt, das Buch ist so alt wie ich!
Bild
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Mittwoch 30. Januar 2019, 17:46

Rätselhaft: Wie kommt das Harz in den Waldhonig?

Da stieß ich kürzlich auf einen Beitrag, in dem zu lesen ist:
… „Gut, abgesehen vom Waldhonig, der ja oft tatsächlich zu 70-80% aus Honigtau besteht, der stammt aber oft aus Tannenwäldern und da stellt sich dann wiederum die Frage welche Ameisen denn tatsächlich auf harzigen Korniferensaft stehen - bei Ameisen aus manchen Gebieten/Habitaten erscheint mir das zumindest zweifelhaft. Der Saft von Nadelgewächsen und Laubgewächsen weißt ja durchaus SEHR große Unterschiede in Zusammensetzung, Konsistenz, etc auf.“

Der Beitrag ist aus dem Thread „Zuckerwasser contra Honig“ kürzlich im AF, https://www.ameisenforum.de/topic59255.html

Vielleicht hat jemand eine gute Idee dazu. Mir war die Erkenntnis neu. :?:

MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Donnerstag 31. Januar 2019, 16:58

Tja, das ist natürlich kein eigentliches Rätsel; eher der Versuch, auf Informations-Missstände hinzuweisen. :(
In dem zitierten Thread „Zuckerwasser contra Honig“, einem ohnehin schon ungenießbaren Gebräu, war der Hinweis auf "harzigen Koniferensaft" sozusagen das Tüpfelchen auf dem i.

Was ist der fatale Fehler bei der markigen Ansage: „Waldhonig, der ja oft tatsächlich zu 70-80% aus Honigtau besteht, der stammt aber oft aus Tannenwäldern und da stellt sich dann wiederum die Frage welche Ameisen denn tatsächlich auf harzigen Korniferensaft stehen..“?

Es ist die blanke Unkenntnis einfachster Pflanzenanatomie!
Alle höheren Pflanzen, auch die Koniferen (= Zapfenträger, Nadelgehölze) besitzen zwei Gefäßsysteme: Zum einen ist das das Xylem, ein Röhrensystem, das Bodenwasser (mit Salzen) aus den Wurzeln in den Stamm und bis in die letzten Blattspitzen transportiert.
Zum zweiten verläuft parallel dazu das Phloem (Siebröhrensystem), in dem die in den grünen Teilen der Pflanze gebildeten Assimilate (bes. Zucker, auch etwas Aminosäuren) nach unten zu Stamm und Wurzel geleitet werden. In dünnen Blättern sind diese Systeme als „Blattadern“ zu erkennen.
Doch wo bleibt das Harz der Koniferen? - Es füllt ein drittes System von Gefäßen, die Harzkanäle!
Sie enden blind und sind einfach mit der zähflüssigen Masse gefüllt. Bei mechanischer Beschädigung (Tierfraß) tritt es aus, verklebt Mundwerkzeuge, verschließt Wunden.

Wo sollte nun ein Pflanzensauger (Blatt- oder Rindenlaus) ansetzen um seine Nahrung zu bekommen? Ganz bestimmt sollte er nicht seine empfindliche, enge Rüsselspitze in einen Harzkanal versenken.
Die wertvollen Inhaltsstoffe sind im Phloem zu finden! Und so können Blatt- und Rindenläuse ihre sehr beweglichen Rüssel mit den Steckborsten ganz gezielt zwischen mehreren Lagen Rinden- und Parenchymzellen sowie vorbei an Xylem und Harzkanälen in eine Siebröhre versenken. Deren Inhalt steht unter Druck, so dass der Pflanzensauger nicht einmal viel saugen muss; der Phloemsaft durchströmt den Verdauungstrakt der Laus ganz von alleine. Der Darm filtert den geringen Anteil an Aminosäuren heraus und scheidet den zuckerhaltigen Rest über den After als Honigtau ab.

Stichkanäle-135.jpg
Stichkanäle. a zeigt den Verlauf zu einer Siebröhre hin.
Aus K. Dettner & W. Peters (2003): Lehrbuch der Entomologie, S. 502.
Wenn Ameisen also auf etwas stehen, dann ganz bestimmt nicht auf „harzigen Koniferensaft“.
Das alles hat man bereits im letzten Jahrhundert erforscht. Traurig, wenn solches fundiertes Wissen dann in einem Ameisenforum von einzelnen Personen schlicht ignoriert
und durch eigene, absurde Vorstellungen ersetzt wird, ohne dass es irgend jemandem auffällt!

Es ist einfach ärgerlich, wie das durch Ameisenhalter am häufigsten besuchte Forum, betrieben vom größten Ameisenhändler, derart unkontrolliert totalen Unsinn verbreitet!

In der Fortsetzung des Zuckerwasser/ Honig-Threads https://www.ameisenforum.de/zuckerwasse ... ml#p420167 wird nun auch noch ein aktueller Bericht über einen Honigtest der Stiftung Warentest ins Spiel gebracht, in der Diktion der Userin "Der meiste im Supermarkt erhältnliche Honig ist Mist."
https://www.test.de/Honig-im-Test-17504 ... zurl.honig
Man muss allerdings die Zeitschrift kaufen, um zu erfahren, welche Honigsorte wie beurteilt wurde. Ohne das zu wissen, hat der Beitrag Null Wert.

So werden Bedenken suggeriert und Ängste geschürt, Alternativen wie Agavensaft und Ahornsirup etc. in die Debatte geworfen, ohne dass man sich Gedanken über deren Herkunft und Schadstoffbelastung macht, und auch auf die Herkunft der von Ameisenhändlern verkauften Honige und sonstigen Futteringredienzien verschwendet man keinen Gedanken. Soll das für Ameisenhalter hilfreich sein?

MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Samstag 23. Februar 2019, 11:07

Was ist hier geschehen?

Rätsel_1279_1.jpg
???
Überschwemmung im Wüsten-Formikarium? Oder welche auffälligen Pflanzen sind das?
MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Reber » Samstag 23. Februar 2019, 15:52

Ist das die „Krebsschere“? Wir hatten die früher auch, mussten sie aber regelmässig lichten, weil die stachelige Pflanze, teilweise frei schwimmend, das ganze Biotope zuwucherte. Später haben wir sie wegen dem hohen Aufwand ganz entfernt.
  • 2

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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Merkur » Sonntag 24. Februar 2019, 10:10

Reber hat das Rätsel schon gelöst: Es ist die Krebsschere, Stratiotes aloides.

Aus Wikipedia:
„Die Pflanzen, die bei Vorkommen gerne sehr gesellig wachsen, treiben nur während des Sommerhalbjahrs an der Wasseroberfläche. Im Herbst sinken die Rosetten auf den Gewässergrund ab und bilden Winterknospen (Turionen); die äußeren Blätter sterben ab. Im kommenden Frühling steigen die Winterknospen an die Oberfläche und bilden dort neue Pflanzen. Aber auch das Herz alter Rosetten schwimmt nach der Überwinterung am Grund wieder auf und wächst weiter. Die starke Biomasseproduktion großer Vorkommen wirkt verlandungsfördernd (schlammbildend) in Gewässern. Durch Hochwasser wird die Art verbreitet. Wo sie häufig vorkam, wurde sie früher als Schweinefutter und wegen ihres hohen Phosphor- und Kaliumgehalts zur Gründüngung genutzt.
Die Großlibellenart Grüne Mosaikjungfer hat sich bei ihrer Eiablage ganz auf die Krebsschere spezialisiert und ist daher an ihr Vorkommen gebunden.
Im Jahr 1998 wurde die Krebsschere zur Blume des Jahres gekürt. Sie ist auch eine beliebte Zierpflanze für Gartenteiche.“
Dass es die Pflanzen inzwischen auch im Handel gibt, wusste ich nicht. Für mich war sie eine „seltene“ Art,
die ich aus Jugendtagen in Würzburg (ca. 1955) kannte: Da gab es noch Altwässer vom Main, die sauber und klar bis zum Grund waren, herrlich zum Baden, und da trieben ein paar dieser Pflanzen, die mich neugierig machten wegen ihrer auffallenden Blüten. Das „Rätselbild“ ist aus einem künstlichen Teich im Park Rosenhöhe von Darmstadt, aufgenommen am 15. 02. 2019.

Im Sommer, 24. 07. 2017, habe ich in Oberbayern nahe dem Chiemsee einen sehr großen Bestand der Krebsschere angetroffen:

Stratiotes-Obb._7834.jpg
Ein großer und dichter Bestand im Sommer.
Stratiotes-nah_7835.jpg
Im Ausschnitt ist erkennbar, wie die Blätter aus dem Wasser ragen.

Die ungewöhnlich aussehende weiße Blüte muss ich aus dem Netz ergänzen; das Bild ist aus der englischen Wikipedia:

1024px-Stratiotes_aloides_LC0258.jpg
Die Blüte der Krebsschere.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... LC0258.jpg
Statiotes aloides, commonly known as water soldiers or water pineapple. - Der Blattschopf erinnert tatsächlich etwas an den der Ananas.

MfG,
Merkur
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Re: Rätsel-Thread

Beitragvon Sir Joe » Freitag 1. März 2019, 14:18

Das kleine, gelbe, längliche Etwas in der Bildmitte.

Was ist das?

Rätselbild.jpg


Schöne Grüße,
Sir Joe
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